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Zusammen is(s)t man weniger allein – über die Gastfreundschaft

Zusammen is(s)t man weniger allein – über die Gastfreundschaft

Heute sind wir zu Gast bei Karin Zugmayer in Altmünster am wunderschönen Traunsee. In ihrem Geschäft Lieblingsräume ist der Name Programm. Wohnen ist für die langjährige Interior Designerin in erster Linie ein Gefühl. Die wesentlichen Zutaten für das Wohlbefinden im Zuhause sind das Spiel mit Farben, Licht, Formen und Materialien.

Karin Zugmayer urlaubt gerne in Norwegen und auch sonst hegt und pflegt sie freundschaftliche Verbindungen nach Skandinavien. Wir sprechen mit ihr über Gastfreundschaft, eine Tugend, die unterschiedlich ausgelegt, doch für uns alle ein Thema ist. Entweder als Gast oder als Gastgeberin.

Gastfreundschaft bedeutet eine offene Tür zu haben. Bei Karin Zugmayer muss man keinen Termin vereinbaren

Für mich bedeutet Gastfreundschaft für Freunde, Bekannte und Nachbarn immer eine offene Tür zu haben, ohne Termine vereinbaren zu müssen. Sie sind jederzeit willkommen, aber auch nicht böse, wenn ich mal keine Zeit habe. Ein schneller Kaffee geht sich fast immer aus. Für mich ist es nicht das großartige Auftischen eines 5-Gang Menüs – obwohl es auch das durchaus mal sein darf – sondern eher ein Ohr zu haben für meine Gäste, ihnen Zeit in meinem Haus zu schenken. Aber auch selbst ein Gefühl dafür zu entwickeln, was mein Gast in dem Moment braucht, wenn er kommt. Manchmal sind es nur ein paar freundliche Worte und eine Tasse Kaffee, manchmal braucht es einen Abend mit ein paar Gläschen Wein und Tapas.

Von der Freiheit, Leichtigkeit und der ungezwungenen Gastfreundschaft in Norwegen

In skandinavischen Sprachen heißt Gastfreundschaft “gæstfrihed”, also wörtlich übersetzt hat es scheinbar etwas mit Freiheit, Offenheit zu tun. Ich interpretiere es mit “keinen Zwang” zu verspüren.

Ich kann privat vorwiegend für Norwegen sprechen. Hier empfinde ich die Gastfreundschaft in der Stadt und am Land etwas unterschiedlich, grundsätzlich aber wesentlich ungezwungener und herzlicher als bei uns in Österreich.

Nachbarn besuchen sich in Norwegen am Land wesentlich öfter, sie schneien einfach mal bei der Türe rein. Man lädt sich auch häufiger gegenseitig zum Abendessen ein. Die ganze Familie sitzt beisammen und aufgetischt wird das, was eben zu Hause ist. Auch die Nachbarn bringen einfach etwas zu essen mit.

Es geht ums Zusammensitzen, Plaudern, und nebenbei isst man eben.

Einladungen als Staatsbankett und Ferienhäuser für Freunde

Im Unterschied dazu gleicht eine Geburtstagseinladung in Norwegen schon fast einem Staatsbankett. Hier wirft sich jeder in Schale. Die Herren erscheinen im Anzug, die Damen auch mal im langen Kleid. Es werden Reden geschwungen und trotzdem kommt der Spaß nicht zu kurz.

In Norwegen wird auch viel offener und spontaner unter Freunden und Bekannten das eigene Ferienhaus in den Bergen oder am Meer zur Verfügung gestellt, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Das kann ich mir in Österreich schwer vorstellen.

So zeigt man Gastfreundschaft in einem Zuhause. Aus dem Blickwinkel der Gäste

Aus dem Blickwinkel meiner Gäste wandere ich durch mein Zuhause und starte natürlich im Vorraum. 

Der Vorraum sollte eine Garderobe haben, die nicht überquillt, so dass der Mantel, den man aufhängt, nicht gleich wieder am Boden landet. Wenn man die Schuhe ausziehen soll oder möchte, ist es fein, Gästehausschuhe angeboten zu bekommen, um nicht in Socken oder barfuß herumlaufen zu müssen. Ein Schuhlöffel ist immer gut, ein Wandspiegel für einen letzten „Kontrollblick“ beim Kommen und Gehen. 

Auch Bad und Toilette sind Räume, die Gästen zur Verfügung stehen. Es versteht sich, dass der Waschtisch und das WC sauber sind. Für ausreichendes WC-Papier sorgen und guter Duft im WC schadet auch nicht. Ein Gästehandtuch beim Waschbecken bereitlegen oder durch Haken entsprechend kennzeichnen. Seife und eine Handcreme neben dem Waschtisch kommen bei meinen weiblichen Gästen besonders gut an.

Tischkärtchen, Stoffservietten, sauberes Besteck und Wasser am Tisch

Bei einer Essenseinladung sollte man vorher schon nachfragen, ob jemand gewisse Speisen nicht verträgt oder gar nicht mag. Bei größeren Runden, wo sich nicht alle so gut kennen, bieten sich Tischkärtchen an. So weiß der Gast rasch, wo sein Platz ist. 

Immer auch einen Krug Wasser – Leitungswasser und Mineralwasser – auf den Tisch stellen. Servietten nicht vergessen – schöne Papierservietten oder für größere gedeckte Essen auch mal Stoffservietten. Darauf achten, dass Gläser, Geschirr und Besteck auch wirklich sauber sind. Für mich ist das ein Art der Wertschätzung dem Gast gegenüber.

Mit indirekter Beleuchtung, Kerzenschein und Hintergrundmusik zum Gastgeberprofi

Beim Essen und Wohnen generell trägt die richtige Beleuchtung zu einer guten Stimmung bei. Kerzen dürfen bei einer Einladung keinesfalls fehlen. Gäste sind immer eine tolle Gelegenheit aufzuräumen. Es sollten sich keine Kleidung oder sonstige Dinge stapeln. Musik nur im Hintergrund, außer es soll eine ausgelassene Party werden.

Wenn man als Gast bei Freunden übernachtet, sorgen ein frisch bezogenes Bett und ein bereit gelegtes Badetuch dafür, dass man sich willkommen fühlt.
Ein Platz um seine Kleider abzulegen, eine Leselampe beim Bett und eventuell ein Glas Wasser am Nachtisch – mehr braucht es nicht.

Harmonie mit Farben und natürlichen Materialien. Die Favoriten von Karin Zugmayer

Für mich persönlich soll ein Raum harmonisch sein. Wenige Farben – durchaus auch dunkle Farben – aber aufeinander abgestimmt. Immer gerne eine Akzentfarbe in kleiner Dosierung dabei, die eine Komplementärfarbe zur Hauptfarbe sein darf, um Lebendigkeit hineinzubringen.

Verwendete Materialien sollen das sein, wonach sie aussehen. Ich bin kein Fan von Fliesen, die wie ein Holzboden wirken oder Kunststoffverkleidungen in Bädern, die wie Beton aussehen. Licht ist für mich ein wichtiger Faktor.  Erst durch die richtige Beleuchtung werden Einrichtung, Accessoires oder Bilder entsprechend in Szene gesetzt.

Skandinavisches Design mit Überraschungselementen. Planung inklusive.

Mit meinem Geschäft möchte ich ein Anziehungspunkt sein und mich von der Masse abheben. Klein, fein und besonders. Die Skandinavische Linie werde ich sicher beibehalten. Vom Rest lasse ich mich selbst überraschen. Weiterhin verstärken möchte ich den Konzeptbereich, vor allem die Planung von Küchen und Bädern. Und für alle, die keine Zeit haben, in meinen Laden zu kommen, stehe ich online   zur Verfügung.

Vielen Dank, liebe Karin, für die vielen Tipps. Wir freuen uns schon auf unsere nächsten Gäste!

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